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5

Ich r?hrte mich nicht, sondern wartete, dass mein Onkel den Kopf zur T?r hinein steckte, um zu schauen ob ich zu Hause sei und was ich machte. Als ich seinen Kopf erblickte, sprang ich auf und fiel ihm um den Hals.
"Was ist denn los, Kleines?", hatte er mich gefragt. Also erz?hlte ich ihm von dem Hund und das ich ihn gerne behalten w?rde. Doch noch w?hrend ich sprach fiel mir auf wie abwegig dieser Gedanke schien. Noch bevor ich den letzten Satz fertig gesprochen hatte war mir doch klar, was ich als Antwort bekommen w?rde. Und das mich mein Onkel mit einem traurigen Blick ansah best?rkte meine Vermutung nur. Ohne das er auch nur ein Wort sagen konnte lief ich zu meinem Bett und schmiss mich drauf und fing an zu weinen. Erst nachdem er mich eine lange viertel Stunden im Arm gehalten hatte und mich sanft hin und her gewiegt hatte, beruhigte ich mich wieder. Leise fl?sterte er mir ins Ohr, dass ich doch wenn ich gro? sei, so viele Hunde haben k?nne, wie ich mochte, ich aber jetzt noch das tun musste, was meine Eltern sagten. Ich nickte langsam und unterdr?ckte die Tr?nen, die schon wieder aus meinen Augen hervorplatzen wollte. Anschlie?end nahm er mich an die Hand und wir gingen gemeinsam herunter, um zu schauen ob der Hund noch da war. Ich suchte die ganzen umliegenden B?sche ab, doch ich konnte ihn nicht finden. Wahrscheinlich hatte er vor mir gewusst, das er bei mir kein zu Hause finden w?rde und hatte sich auf die Suche nach einem Kind mit besseren Eltern gemacht, dachte ich still bei mir.
Nun hatte ich zwei Monate bis die Schule anfing. Ich nutzte diese Zeit um mit Sandra drau?en auf den Stra?en unseres Viertels und auf den Spielpl?tzen der Stadt. Insgeheim w?nschte ich mit immer, endlich zur Schule gehen zu d?rfen, doch ich sprach es vor den anderen Kindern nie aus, da ich oft h?rte wie die ?lteren erz?hlten wie doof die Schule sei und dass ich doch froh sein soll noch nicht zur Schule gehen zu m?ssen.
Da mein Onkel in dieser Zeit in dem gro?en Doppelbett meiner Eltern schlief und das f?r einen Menschen viel zu gro? war, durfte ich immer mit dort schlafen. Er hielt mich immer im Arm, wenn ich einschlief. Und wenn ich mal keinen Schlaf fand, sang mir etwas vor oder erz?hlte mir kleine Geschichten von Elfen, die gegen b?se K?nige k?mpfen mussten oder von einer Prinzessin, die von ihrem Prinzen erobert wurde. Manchmal erz?hlte er auch Geschichten aus seiner Vergangenheit. Davon wie stolz er auf sein erstes Fahrrad war und dass sie immer mit auf dem Feld helfen mussten. Ich genoss diese Zeit so sehr. Endlich hatte ich jemanden, der f?r mich da war, der mir die Liebe gab, die ein Kind brauchte und der sich um mich k?mmerte, auch wenn das hie?, dass ich zum Abendbrot zu Hause sein musste. Doch es war mir viel lieber abends mit meinem Onkel zu Abend zu essen, als die ganze Nacht durch Magdeburg zu irren und zu wissen, dass dort niemand war, der mich vermissen w?rde, wenn ich erst in einer Woche wieder nach Hause kommen w?rde. In dieser Zeit kam es auch manchmal vor, dass Sandra bei mir schlief. Da mein Onkel sich um uns k?mmerte war es bei mir fast so angenehm wie, wenn wir bei ihr waren.
Drau?en auf den Stra?en mit den anderen Kindern f?hlte ich mich nicht wohl. Ich war zwar trotz meines jungen Alters anerkannt, doch konnte ich nicht begreifen, wieso die gro?en Jungs, den K?fern die Beine ausrissen oder sich zum Spa? pr?gelten.
Einmal hatte der Tim, der in die selbe Klasse ging wie Sandra eine Flasche Bier zu Hause geklaut und nachdem sie diese endlich ge?ffnet hatten, trank Tim die halbe Flasche alleine; den Rest durften sich die anderen Teilen. Auch mir wurde ein Schluck angeboten, doch ich wollte gar nicht kosten. Allein schon der Geruch erzeugte in mir Brechreiz und ich hatte Angst mich dann ?bergeben zu m?ssen. Tim war nach dieser halben Flasche total merkw?rdig drauf. Nachdem er ein wenig herumgetorkelt war und dabei alle einmal angerempelt hatte, setzte er sich auf die Schaukel des Spielplatzes auf dem wir gerade waren, beugte sich nach vorne und kotzte sich die Schuhe und die Hose voll. Dann fiel er von der Schaukel in den Sand und blieb dort mit dem Gesicht in seiner eigenen Kotze liegen. Ein paar von den ?lteren Jungs lachten erst ?ber ihn, aber als ich sie dann darauf hinwies, dass wir ihn schlecht einfach dort liegen lassen konnten, st?tzten sie ihn und brachten ihn nach Hause. Nach diesem Vorfall schwor ich mir, dass ich niemals Alkohol anr?hren w?rde. Doch w?rde es keine zwei Jahre dauern, bis ich diesen Schwur, in sehr ?bertriebenem Ma?e brach.
3.9.06 13:55
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


charmiiiiiin (20.9.06 10:44)
weiterschrieben kleine........, machs spannend....., irgendwie macht sowas süchtig...., man liest...., aber es besteht keine chance rauszubekommen wies weitergeht...., weil der createur keine lust mehr hat weiterzuschreiben......., also......, loooooooos


losttear / Website (20.9.06 15:50)
tja... ich würde ja auch gerne wissen wie es weiter geht :P na am schaun ob ich mal lust dazu hab...

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